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10. Juni 10

Kommentare

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Faircustomer

"Das bedeutet also nichts anderes, dass es dann doch Facebook braucht um die bestehneden Technologien und Mechaniken flächenmässig auszurollen, oder?"
Doch, ich glaube, es braucht noch mehr. Zum einen hast Du recht, man will nicht noch ein Netzwerk, nicht noch einen Account, sich nicht noch irgendwo einloggen, daher wird es sich erst dann durchsetzen, wenn es bei Facebook, Twitter oder Xing im Paket kommt.

Dann gibt es aber noch eine grosse Hürde: Otto Normalverbraucher hat sehr grosse Bedenken im Netz gläsern zu werden. Nicht nur, weil es eine Zielscheibe bietet für Leute, die wissen wollen, wann sie meine Wohnung ausräumen können (http://pleaserobme.com/), sondern auch, weil eifersüchtige Partner, misstrauische Chefs, übelwollende Hacker und überhaupt jedermann es nichts angeht, wo ich gerade bin und warum ich mich einlogge oder nicht. Ich sehe den Reiz, von Restaurants in einer fremden Stadt zum Kaffee eingeladen zu werden, eine Probierpizza abzustauben oder am Bahnhof festzustellen, ob da noch einer aus der Twittergemeinde grad auf den Zug wartet. Dennoch:
Ich glaube, es wird sich erst durchsetzen, wenn es
a) mit anderen Plattformen verlinkt ist
b) Wenn ich sehr zielgerichtet aussuchen kann, wer die Info sehen kann (nur meine Facebookfreunde, nur meine Familie, ich bleibe unsichtbar u sehe nur die Einladung zur Probierpizza....

Und vorher werden sich noch andere Dienste durchsetzen: Smartphones und Suchmaschinen mit lokalen Ergebnissen auf GPS-Basis, denn die kann ich nutzen und die Illusion haben, ich sei nicht gläsern...

monah

Ich habe eine andere Erfahrung gemacht. In der Schweiz nur mit Gowalla unterwegs, hab ich in den USA Foursquare ausprobiert. Spannend war es in Los Angeles, im Universal Studio. Mich via Gowalla eingeloggt, nach 12h nachgeschaut, 5 Personen sah ich, die sich in den letzten 12 Stunden eingeloggt hatten. Das gleiche mit Foursquare. Bereits nach 4h mal rasch rein geschaut, und im "MINUTENTAKT!" waren neue User mit dabei. Das Zog sich so weiter, mit Gowalla fand ich gewisse Hotels und Orte nicht mal. Dank Foursquare kriegte ich an einem Ort sogar 2 Espressos zum Preis von einem :) Ich denke die Schweiz ist noch nicht so weit wie die USA. In Amerika findet man Twitteradressen und Facebook links auf den Quittungen, als Poster beim Eingang und sogar als Buttons auf den Kleidern der Angestellten.

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